DIE SCHLEUDER
 
FEDERACIÓ BALEAR DE TIR DE FONA: http://www.tirdefona.com/
 
     
 

Kapitel I

Der Sport des Schleuderwerfens

 
     

Zielscheibe oder Diane:

MODALITÄTEN

1.- Präzedenzfälle

Der Sport des Schleuderschusses nimmt historische Traditionen aus dem balearischen Schleuderwerfer, der dieses Gerät mit aussergewöhnlichem Geschick für das eigene Überleben nutzte.

2.- Definition

Es ist eine athletische Modalität, welche mittels Schleudern eines Steines zur Zielscheibe oder Diane gespielt wird. In bestimmten Turnieren kann man einen Tennisball oder ein ähnliches Projektil, anstatt des Steines verwenden.

3.- Modalitäten

Es werden drei Modalitäten festgelegt, die sich jeweils auf Geschick und Kraft stützen.

 

Es sind:

ZIELGENAUIGKEIT

Man muss mittels eines Schusses mit einem Stein (*) auf eine Diane, Treffer erreichen. Es können folgende Disatanzen berücksichtigt werden:

15,30,45,60,90 Schritte (Ein Schritt entsprich 65cm).

In Werbe-, Promotion- oder Schulturnieren kann der Stein durch einen Tennisball oder ähnliches ersetzt werden.

DISTANZ

Wie bereits aus dem Namen hervorgeht, versucht man einen Stein mit die Schleuder so weit wie möglich zu werfen.

 

 
     

4.- Art des Schusses

Man kann die Würfe auf jede beliebige Art des traditionell zugelassenen Drehens ausführen (über Kopf, seitlich, diagonal, etc.). Der Stein muss mindestens zweimal vor dem Abschuss gedreht werden.Die Begleitung von unten nach oben, um den Stein mit dem Arm Richtung zu geben, gilt als ungültig. Im Falle einer ortodoxen Form des Wurfes, entscheidet der Schiedsrichter diesbezüglich.

5.- Bekleidung

Die Schleuderwerfer kann jede normale Kleidung tragen, sei es Strassen- oder Sportkleidung. Die Schleuderwerfer muss, wenn es der Schiedsrichter verlangt, am Anfang und im Verlauf des Turniers an sichtbarer Stelle die Rückennummer tragen, sei es auf der Brust oder am Rücken. Die Rückennummer muss zu jedem Zeitpunkt sichtbar sein.

 
 
Kapitel II

DIE JURY DES WETTKAMPFES

 

Lang-Entfernungs-Modalität

1.- Zusammensetzung

In jedem offiziellen Wettkampf, muss die Zusammensetzung der Jury mindestens wie folgt sein:

Schiedsrichter, Hauptrichter und Richter-Sekretär

In der Lang-Entfernungs-Modalität kommen noch ein oder zwei Absturtz-Richter hinzu, wenn es für notwendig befunden wird.

Seine Aufgaben wären folgende:

1.1 Schiedsrichter

Er wird der maximal Verantwortliche für den Wettkampf. Seine Entscheidungen sind unwiderruflich. Er steuert den Wettkampf und ist derjenige, der die Entscheidungen der anderen Richter bestätigt oder revitiert. Die Überprüfung des Reglements und die aus dem Wettkampf resultierenden technischen Fragen, deren Regelung im Reglement nicht vorgesehen sind, gehört zu seinen Aufgaben.

Er überprüft dass die Masse des Spielfeldes, Dianen, etc, sowie die Schleudern und Steine der Vorschrift entsprechen.

Er teilt den anderen Richtern ihre Aufgaben zu.

Er kann Teilnehmer aufgrund schlechten Benehmens vom Turnier ausschliessen und muss auf dem Spielfeld jede Entscheidung treffen.

Er ist befugt, wenn es die Umstände zulassen, den Ort des Wettkampfes zu wechseln. Dies aber nur nach Abschluss der ersten Runde.

Er kann den Wetrtkampf nach einer Prüfung als ungültig erklären und ihn am gleichen oder darauf folgenden Tag wiederholen lassen, wenn triftige Gründe fairness betreffent der Fairness vorliegen.

Bestimmt, im Falle eines Unentschiedens, welcher Wurf sich dem Zielpunkt am meisten angenähert hat, wobei er Hilfe von den anderen Richtern anfordern kann.

 
     

Langdistanz

1.2. Hauptrichter

Er bestimmt die Reihenfolge der Würfe. Erklärt den Wurf als ungültig, fehlerhaft oder gültig , mittels der Fahnen gemäss folgenden:

Ungültig: Rote Fahne in vertikaler Lage.

Fehlgeschlagen: Rote Fahne in horizontaler Lage.

Einschlag im Viereck: Weisse Fahne in horizontale Lage.

Diane: Weisse Fahne in vertikaler Lage.

Er stellt sich immer in oder hinter der Verlängerung des Brettes oder der Schusslinie, in einer Entfernung, die die Bewachung der möglichen Verstösse aus nächster Nähe des Schleuderers ermöglicht.

Die anderen Richter, überwachen die möglichen Verstösse sowie den Aufprall des Steines. Der Hauptrichter wird sich im Zweifelsfall mit den anderen Richtern beraten. Seine Entscheidung wird danach bekannt gegeben.

In der Langschussmodalität werden alle gültigen Würfe als Diane angezeichnet und später gemessen.

1.3. Sekretär-Richter

Er fertigt das offizielle Protokoll, gemäss der offiziellen Regeln an, und trägt vor Beginn die vollständigen Namen aller Teilnehmer ein in Reinfolge der Inschrift, Das Protokoll beinhaltet ausserdem den Namen des Clubs zu dem der Spieler gehört oder in dessen Mangel der Ort der Herkunft.

Ruf um die Anwesenheit alle eingeschriebenen zu bestätigen ein, und schreibt alle nicht anwesenen eingeschriebenen aus.

Nimmt Notitz in den Blättern die Ergebnisse des zum Wurf zugehörigen Spruches:

- Ein grossgeschriebenes N wenn der Wurf als Ungültig gilt.

- Ein grossgeschriebenes F wenn der Wurf als Fehlgeschlagen gilt.

Die zur Wurflänge dazugehörige Punktierung, währe es Viereck oder Diane,im letzlichen falle zur besseren Veranschaulichung umzeichnet er die Ziffer mit einem Kreis.

Die Länge des Wurfes in Langentfernungsproben.

Verbindet die Richter die in dem Turnier gerichtet haben.

Notiert die möglichen Zwischenfälle des Wettkampfes, auf Anweisung des Schiedsrichters.

Er füllt unmittelbar nach Abschluss jeder Probe des Turniers, das Ergebnisblatt, lässt es von allen Richtern unterschreiben und gibt die Ergebnisse den Teilmehmern und dem Publikum bekannt.

1.4. Absturz-Richter

Er agiert nur in den Lang-Entfernungs-Modalitäten. Stellt sich am Rande des Schusssektors angemessen geschützt auf, beobachtet, wo der Stein nach dem Wurf aufschlägt.

Fällt der Stein innerhalb des Sektors, hebt er die weisse Fahne und stellt sich wieder auf die erwähnte Stelle. Hält das Ende des Masstabes um die Wurflänge zu messen.

Fällt der Stein ausserhalb des Sektors, hebt er die rote Fahne.

 
 
 
Kapitel III
FELD ODER SCHIESSPLATZ DIANEN, SCHLEUDER UND STEINE
 

Käfig

1.- Schiessplatz

Der Wettkampf findet auf einem flachen und hindernissfreien Sand- oder Rasenplatz statt, mit einer Mindestlänge gemäss der Modalität des Wettkampfes.

2.- Schusskäfig

In einem der Spielplatzenden, an der engsten Stelle, wird empfohlen, einen Käfig aufzubauen, woraus alle Würfe des Wettkampfes ausgeführt werden. Dieser Käfig dient zum Schutz der Richter und des Publikums.

Die Masse sind in der Figur 2 und 3 beschrieben.

Das Gerüst muss aus festem Material bestehen. Das Gitter wird so gespannt, dass es nicht straff ist und das Geschoss nicht auf den Werfer zurückprallen kann, und die Aufschläge der Steine gut aufnimmt.

Der Käfig muss in seiner gesamten Fläche Schutz bieten.

Im Falle, dass die Anlagen nicht über einen Schiedsrichterkäfig verfügt, kann der Schiedsrichter eine andere Art von Schutz genehmigen, oder auch die Teilnehmer und Zuschauer von der Schusslinie mindestens 10 Meter entfernen.

3.- Ungültig- Linie

Man muss über ein Brett von mindestens 10 Zentimetern Breite und 3 Zentimeter Dicke mit einer Mindestlänge von 2 Metern verfügen. Dieses muss in der Mitte über ein Scharnier verfügen, um es gefaltet transportieren zu können.

4.- Zentrale Achse

In der zentralen Achse des Käfigs zeichnet man eine Linie mit identischen Eigenschaften zu den vorherigen, vom Innenrand des Käfigs bis zur Ungültig-Linie.

 
     

Ungültig-Linie

5.- Diane

Man bringt sie in eine vorgesehene Distanz, in Übereinstimmung zu der Modalität um die es sich handelt, in der Achsenverlängerung des Käfigs an.

Sie muss aus einem Holzviereck aus 1.20 Metern Breite und 3 cm Dicke aufgebaut werden.

Im Zentrum des Kreuzes hängt man einen kreisrunden Metallreifen mit einem Durchmesser von 50 cm und einer Dicke von mindestens 1 mm auf einem Holzbrett auf. Man entfernt ihn mittels eines Schraubbolzens 2 cm vom Brett.

Der Reifen wird in 1.60 Metern Höhe angebracht, gemessen vom Zentrum des Reifens bis zum Boden. Das Brett wird mittels zweier Gestelle um einen Meter angehoben und Mittels zweier Bretter, die an der Rückseite befestigt werden, gestützt.(Figur 4).

In jedem Fall muss die Diane gegenüber des Einschlags eines Steines von 250 Gramm die Stabilität garantieren.

Man stellt sie mit der grösstmöglichen Vertikalität auf.

In der Stein-Modalität kann die Diane aus einem Brett mit aufgezeichneter Diane gemacht sein. Die durch Seile oder Nägel aufgehängt wird.

6.- Schleuder

Die Schleudern können aus pfanzlichen oder tierischen Materialien wie Agave, Espartograss , Leinen, Hanf, Leder, Hahr, Wolle, etc, etc hergestellt sein, wobei die Schleudern die aus Mineralien, metallische, syntetische Materialen hergestellt sind nicht vorschriftsmässig sind.

Man stellt keine Anforderungen bezüglich der Form und Grösse, sofern das Gerät nach Beurteilung des Schiedstrichters als Schleuder gehalten werden kann.

Seine maximale Länge (in der Mitte gefaltet) darf nicht länger als 1 Meter sein.

7.- Steine

In allen Wettbewerben müssen als Geschosse natürliche Steine benutzt werden, das heisst, das sie nicht irgendeiner kunstlichen Herstellungsverarbeitung unterzogen werden.

Es können jede Art von Steinen benutzt werden, ohne jede Beschränkung bezüglich der Grösse oder Form, ausgeschlossen sind magnetische Steine.

Die Organitation jedes Wettbewerbes stellt für die Werfer einen Korb mit Steinen zur Verfügung, wenn möglich, aus einen Bach, welche von den Werfern nach belieben benutzt werden können, wobei Sie auch ihre eigenen werfen können.

Der Werfer, muss nach Aufforderung des Schiedsrichter, die Steine die er werfen wird vorzeigen und der Jury zu Verfugung stellen.

Wenn der Schiedsrichter irgend eine Abweichung der Steinen bemerkt, kann er den Werfer zwingen die aus der Organisation angebotenen zu werfen und bei Verweigerung den Werfer aus den Wettbewerb ausschliessen.

 
     
 
     
Kapitel IV
AUSFÜHRUNG DES WETTBEWERB
UNGÜLTIGE WURFE LANGDISTANZ
 
     

1.- Reinfolge der Würfe

Die Teilnehmer werden ihre Würfe, in jeder Runde, in Reihenfolge der Anmeldung ausführen. Jeder Teilnnehmer kann 2 Serien von jeweils 2 Würfen pro Serie ausführen. Die jenigen, die einen Einschlag erreichen, verfügen über einen weiteren Verbesserungsschuss.

In bestimmten Wettbewerben, mit föderativer Genehmigung, können Serien von 5 Würfen, ohne Anspruch auf Verbesserung, gemacht werden.

2.- Wurfprobe

Im Wettbewerbsspielfeld, kann jeder Werfer , wenn es möglich ist, zur Prüfung eine Schussprobe ausführen, die jedoch keine Gültigkeit hat. Diese Übungen werden in in der Anmeldungsordnung aufgeführt, unter Begutachtung der Richter. So bald der Wettbewerb angefangen hat, kann kein weiterer Probeschuss ausgeführt werden, weder im Wettbewerbsspielfeld, noch in seiner Umgebung.

3.- Würfe

Man wirft innerhalb des vorschriftsmässigen Käfigs, oder hinter dem "Ungültig-Brett" und fängt nach Anweisung des Schiedsrichters mit einer stationären Lage an.

4.- Andere Bekleidungen

Es ist nicht erlaubt, dass die Teilnehmer Schutzhandschuhe oder auch irgend eine andere Art von Vorrichtung tragen, welches als Hilfe beim Werfen dienen könnte.

Der Gebrauch von Schutzbinden oder Pflastern in der Hand oder am Handgelenk ist nur erlaubt, wenn es erforderlich ist, um eine offene Wunde oder einen Schnitt zu bedecken.

5.- Neue Eingliederungen

So bald der Wettbewerb angefangen hat, können keine weiteren Spieler zugelassen werden, Spieler die bereits angemeldet waren, sich dem Schiedsrichter jedoch nicht persönlich vorgestellt haben, können vom Spiel ausgeschlossen werden. Im Falle einer gerechtfertigten Verspätung kann der Schiedsrichter dem Werfer das Spielen jedoch erlauben.

6.- Wurfverzicht

Wenn der Wettbewerber auf einen ihm zur Verfügung stehenden Wurf verzichtet, wird dieser als ungültig erklärt, es sei denn, es gibt nach Beurteilung des Richters einen gerechtfertigten Grund.

7.- Abschuss der Diane

Sollte die Diane, in Folge eines Eischlags, abgeschossen werden, wird der Wurf als gültig angesehen, wenn das Ergebnis festgestelt werden kann.Er wird in reglementärer Form punktiert. Sollte das Ergebnis des Wurfes nicht feststellbar sein, wird der Wurf wiederholt, nachdem die Diane im richtigen Zustand aufgehängt wurde.

8.- Steinesammlung

Nach Beendigung einer Runde oder eines Wurfes muss aus Sicherheits- und Ordnungsgründen die Genehmigung des Schieds- oder Hauptrichters für die Einsammlung der Steine erfolgen.

UNGÜLTIGER WURF

Als ungültiger Wurf gilt , wenn einer der folgenden Gründe vorliegt:

9.- Dauer des Wurfes

Wenn die Schleuderwerfer nach Freigabe des Richters, länger als eine Minute zur Ausführung des Wurfes benötigt, muss der Schiedsrichter ihn nach zweimaliger Missachtung vom Wettbewerb ausschliessen. Die bis zu diesem Zeitpunkt erzielten Punkte behalten ihre Gültigkeit. Sollte der Spieler beim einlegen des Steines in die Schleuder, dieser herunterfallen, bevor er zu drehen angefangen hat, kann er den Stein noch einmal in die Schleuder einlegen und den Wurf wiederholen, solange die maximal erlaubte Zeit von einer Minute nicht überschritten wird.

10.- Brett treten

Der Teilnehmer betritt die Ungültig-linie, das Brett, oder berührt den Boden, mit irgend einem Teil des Körpers vor der Ungültig-linie, während oder nach dem Wurf.

11.- Brett schlagen

Wenn der Stein während des Schusses gegen irgendeinen Teil des Käfigs schlägt,, seitwärts oder nach hinten hinausgeht.

12.- Hinausgang

In Langdistanzwurf, der Stein ausserhalb des markierten Bereiches fällt.

13.- Doppelte Unterbrechung

Der Werfer zweimal das Schleudern des Steins unterbricht, nachdem er der Wurf genehmigt wurde.

14.- Absturz des Steines nach Hineinlegung in die Schleuder

Solte der Stein beim hineinlegen in die Schleuder herunterfallen, erlaubt man dem Spieler, nur einmal, den Wurf zu wiederholen.

PUNKTIERUNGEN

15.- Punktierungen

Die Punktierung des Wettbewerbes wird wie folgt vorgenommen:

Distanz

Kästchen

Diane

30 Schritte

1

2 Punkte

45 Schritte

2

4 Punkte

60 Schritte

2

4 Punkte

 

16.- Null Punktierung

Jeder fehlerhafte oder ungültige Wurf punktiert null.

REGELN FÜR LANGDISTANZWÜRFE

17.- Wurfmessung

Jeder Werfer wirft fünf Steine , einen in jeder Serie.

Es wird der beste Wurf jeden Werfers berücksichtigt. Es wird jedoch jeder einzelne Wurf gemessen und notiert, in voraussicht eines möglichen Unentschiedens.

Die Messungen werden in Metern und Zentimeter zum unteren par vorgenommen

18.- Wie wird gemessen

Die Würfe werden von den Richtern gemessen. Man misst die vorhandene Distanz von der Ungültig-linie bis zu dem Punkt, wo der Stein bewegungsloss liegen bleibt. Vom Stein gilt der nächtsliegende Teil zu den Zentralpunkt des Wurfes. (Fig. Lang-Entfernungs-Modalität)

19.- Wenn der Stein zerbricht

Im Falle, dass der Stein beim Einschlag auf dem Boden, in zwei oder mehrere Teile zebricht, wird zur Messung das grösste Bruchstück, das von den Richter identifiziert werden kann herangezogen.

20.- Nummerierung der Steine

Zur Identifizierun der Steine werden diese durchnummeriert in Übereinkunft der Rückennummer des Wettbewerbers und Anzahl der Würfe. So muss die Rückennummer 3 im zweiten Wurf die Steinnummer 32 werfen. Die Organisation muss den Richtern das nötige Material zur Markierung bereitstellen.

21.- Schutz des Absturz-Richters

Die Absturz-Richter, ein oder zwei, müssen gegen den Aufprall der Steine ordnunsgemäss geschützt werden.

22.- Gültiger Wurf

Damit der Wurf als gültig betrachtet werden kann, muss der Stein, in Übereinstimmung der Masse von Figur Nr 1 , innerhalb des gekennzeichneten Bereiches liegen bleiben. Sollte der Stein die Linie berühren wird der Wurf als ungültig erklärt.

 

 
     
 
     
Kapitel V
UNENTSCHIEDENES SPIEL ENTSCHEIDEN:
ZIELGENAUIGKEIT UND LANGSCHUSS
 
     

Zielgenauigkeit

1.- Erstes unentschieden

Sollte ein Unentschieden in der Zielgenauigkeitsmodalität vorkommen, in jedem Posten der Einstufung, wird die Einstufung der Wettbewerber vorrangig, zu den jenigen der im Laufe des Turniers am meisten Diane erzielt hat.

Aufklärungsnotiz.

Als Beispiel , in einem Wettbewerb über 30 Schritte.

 

 

Total

Schleuderwerfer   A

F

F

2

F

F

2 Punkte

Schleuderwerfer   B

1

1

F

N

N

2 Punkte

 

In diesem Fall fällt die Entscheidung des Unentschiedens zugunsten des Wettbewerbers A aus, da die Zahl der Dianen bei ihm grösser ist.

2.- Zweites unentschieden

Wenn dann noch ein Unentschieden besteht, da die Anzahl der ungültigen Würfe bei beiden gleich ist, gewinnt oder klasifiziert sich derjenige, der am wenigsten ungültige Versuche während des Wettbewerbes gehabt hat.

3.- Drittes unentschieden

Wenn dann immer noch ein unentschieden besteht, wird ein zusätzlicher Wurf vorgenommen, Es klasifiziert sich der jenige, der sich an die Diane am meisten nähert. Im Zweifelsfall, wird der Wurf wiederholt. Der Wurf wird in der kürzesten Distanz des Turniers gemacht.

4.- Anderes Unentschieden

Wenn es um die andere Unentschieden geht, gilt es als gleichberechtigt.

DISTANZ

5.- Unentschieden gebliebenes Spiel entscheiden

Es gilt, zur Entscheidung des Spieles, den zweitbesten, oder, wenn es nötig wird, den drittbesten Wurf heranzuziehen. Wenn dennoch, ein unentschieden fortbesteht, werden ein oder mehrere Zusatzwürfe durchgeführt, bis eine Entscheidung entsteht.

REKLAMATIONEN

6.- Vorgehensweise

Jeder Einspruch zum Verlauf des Wettbewerb, wird in erster Instanz, mündlich mit den Schiedsrichter geführt.

Im Falle eine Uneinigkeit, wiederholt man dies Schriftlich , unter Beifügung von

10,00 € Kaution, die im Falle einer Anerkennung zurückbezahlt wird. Man kann diese unmittelbar nach der Reklamation, überreichen, und maximal 10 Minuten nach Beendigung des Wettbewerbes. Die Veranstalter werden die Trophäen bis zur Enscheidung nicht überreichen.

7.- Bemerkungen

Trotz vorhergehend können die Teilnehmer , und nur sie, bemerkungen zu den Richtern machen, aber nur wenn sie die Form wahren.

Jeder, nach Beurteilung des Schiedsrichter unangemessene Einspruch, kann die Disqualifizierung des Werfers bedeuten. Ausserdem zieht dies die Benachrichtigung des föderativen Wettbewerbsausschusses nach sich.


 
   
 
     
Kapitel VI
KOMBINIERTE PRÜFUNGEN
MANNSCHAFTSWETTKÄMPFE
 
   

1.- Kombinierte Klasifikation

Durch Addierung der erreichten Punkte, mit der Absicht eine kombinierte Klasifikation herzustellen können die Veranstalter Turniere oder Prüfungen auf verschiedene Distanzbasis ausrufen. Zum beispiel 30 und 45 Schritte oder auch 30 und 60 Schritte oder jede Distanzkombination aus dem Reglement.

2.- Mannschaftswettkampf

2.1. Es können die Distanzen von 15 oder 30 Schritte beschritten werden.

Die erste Distanz ist für Wettkämpfe mit Bällen und für Minderjährige reserviert. In den 30-Schritt-würfen können gleichzeitig Frauen, Männer und Minderjährige teilnehmen. Es werden auch gemischte Mannschaften zugelassen.

Die Mannschaften werden aus mindestens Drei und maximal vier Mitgliedern gebildet.

2.2. Um eine Punktierungen festzulegen, werden die Punkte aller Mitglieder der Mannschaft addiert.

2.3. Im Falle eines Unentschiedens gewinnt die Mannschaft, die die meisten Dianen erhalten hat, wenn das Unentschieden weiter besteht, die Mannschaft dessen vierter Werfer am meisten punktiert hat. Sollte ein Unentschieden fortbestehen, wird die Mannschaft vorklassifiziert, dessen Schleuderwerfer die höchste Punktierung hat. Im letzteren Falle wird einer der Schleuderwerfer aus jeder Mannschaft mit einen oder mehreren Zusatzwürfen den Sieg herbeiführen.

 
   
 
     
Kapitel VII
AMATEUR UND KOSTEN
 
   

1.- Amateursportler

Als Amateur wird derjenige Schleuderwerfer bezeichnet, der den Sport aus Liebe zu diesem und zur Unterhaltung betreibt, ohnen jeglichem materiellen Interresses.

2.- Ausschluss von Geldpreisen

In folgedessen ist es in keinem der Wettkämpfe erlaubt, Geldpreise auszuloben. Bei Verstössen können Organisatoren und Teilnehmer bestraft werden.

3.- Es kann nicht einkassiert werden

Es wird den Teilnehmer nicht erlaubt irgend eine Summe als Festpreiss für seine Teilnnahme zu kassieren. Die Organisation kann maximal die Kosten die für die Anreise und den Aufenthalt entstanden sind, übernehmen.

4.- Trophäen und Preise

Die Organisation und der Verein prämiert die Sieger mit Trophäen, Medaillen, Diplomen, artistischen Gegenstände, Handwerkstücke etc ... aber nie mit Bargeldpreisen.

Um die Möglichkeit eine Trophäe zu bekommen, muss die Schleuderwerfer irgendeinen Einschlag, während des offiziellen Wettkampfes, erreicht haben. Andernfalls werden die Trophäen den restlichen Kategorien weitergereicht.

Kein Schleuderwefer kann mehr als eine Trophähe pro Wurf beanspruchen.

5.- Trophäen für Einheimische

In jedem Wurf händigt die Organisation eine Trophäe jedem der drei ersten, der drei festgelegten Kategorien aus.

Diese Trophäen werden offizelle Berücksichtigung geniessen.

Die Organisatoren können über zusätzliche Trophäen verfügen, die für ortsansässige bestimmt sind. Sie werden bei der Verteilung der Prämien nach logischen Gesichtspunkten in Bezug auf Wert und unter Berücksichtigung der offiziellen Teilnehmer vorgehen.

Die einheimischen Schleuderwerfer, welche offizielle Trophähen erlangen haben, haben Anspruch auf diese, müssen jedoch auf lokale Trophäen verzichten, da diese dem nächsten in der lokalen Klasifikation zugewiesen wird.

In keinem Fall kann jemanden eine Trophähe zugewiesen werden der sich nicht für die offiziellen Würfe eingeschrieben hat.

Der Schiedsrichter kann unter Übereinstimmung mit den Organisatoren freie Trophäen unverliehen lassen oder diese den einheimischen Werfern oder Spielern aus anderen Kategorien, mit vielen Teilnehmern, verleihen. So dass immer die Leistung prämiert wird.

6.- Bestrafung

Der Schleuderwerfer der die Punkte 1 und 2 dieses Kapitels verletzt, kann gemäss des etablierten Disziplinarverfahrens bestraft werden.

 
   
 
     
Kapitel VIII
WETTKÄMPFE FÜR FRAUEN UND MINDERJÄHRIGE
 
   

1.- Regelung

Die Wettkämpfe

Diese Wettkämpfe richten sich nach der Verordnung der vorangegangenen Regelungen trotzdem wird folgendes berücksichtigt:

2.- Klasifikation und Tropähen

Die volljährigen weiblichen Teilnehmer, agieren in den der Einteilung von 15 und 30 Schritten.

3.- Jünger als 14 Jahre

Kinder bis 14 Jahre wetteifern immer auf der Hälfte der offiziellen Distanz, das heisst auf 15 und 30 Schritte. Die Regelungen der Langschussdistanz duldet keine Abweichung.

4.- Minderjährige zusammen mit Volljährigen

Die "Minderjährigen" können in keinen Fall, mit den Spielern aus höheren Rängen wetteifern, ausser in Manschaftswettkämpfen.

5.- Punktierungen

Die Punktierungen, welche vorgenommen werden sind in den 30 und 60 Schritte Regelung festgelegt, obwohl sie nur die halbe Distanz werfen.

 

 
   
 
     
Kapitel IX
REKORDE
 
   

1.- Offizielles Buch

Die offizielle Schleuderwerfer- Richterschule führt das offizielle Rekordbuch, mit der Absicht die im Laufe der Jahre erzielte Höchstpunktierungen und – Distanzen festzuhalten.

2.- Verzeichnis

Man wird für folgende Modalitäten registriert:

15 Schritte (Sume der Punktierung 5 Würfe)

30 Schtitte (Sume der Punktierung 5 Würfe)

45 Schritte (Sume der Punktierung 5 Würfe)

60 Schtitte (Sume der Punktierung 5 Würfe)

90 Schtitte (Sume der Punktierung 5 Würfe)

Zusammensetzung aus 15+30, 30+45, und 30+60.

Langdistanz. Man notiert die erreichte Distanz in Metern und Zentimetern.

3.- Genehmigungen

Am Ende jedes Trimesters wird der C.O.J.T.F. die bereits im offizielen Buch eingetragenen Rekorde bestätigen, angleichen oder neu erzielte Rekorde hinzufügen, welche unter reglementären Bedingungen erzielt wurden.

4.- Ausschliessung der Genehmigung

Es wird keine andere Modalität oder Distanz genehmigt oder als Rekord betrachtet als die vorangegangen beschriebenen.

5.- Offizielles Diplom

Jeder Schleuderwerfer, welcher einen gleich guten Wurf erzielt oder einen Rekord einstellt, erhält diesbezüglich am Ende des Jahres ein Diplom.

 
   
 
     
Kapitel X
VERÄNDERUNGEN DES VORLIGENDEN REGLEMENT
 
   

1.- Personen und fähige Institutionen

Es können Anträge zur Änderungen des gültigen Reglements vorbringen :

a). Schleuderwerfer die im Laufe des Jahres zensiert wurden, können mittels eines schriftlichen Antrages, welcher eine Unterschriftenmehrheit von einer Stimme haben muss eine Veränderung des Reglements beantragen.

b). Mit einem Stimmenanteil von einem Drittel, kann die balearische Schleuderwurfföderation mittels eines Antrages welcher die Unterschriften tragen muss, eine Veränderung des Reglements beantragen.

c). Die offizelle Schleuderwerferrichterschule, kann mittels eines Antrages welcher die Genehmigung ihrer Vorstandsmehrheit haben muss, eine Veränderung des Reglements beantragen.

2.- Fristen der Präsentation

Die genannten Anträge müssen dem Kremium welches über die Anträge entscheidet, mindestens einen Monat vorher vorliegen.

3.- Zustimmung oder Ablehnung

Die balearische Schleuderwerfer Föderation wird sich in einer gewöhnlichen oder aussergewöhnlichen Versammlung zusammenfinden und über die Anträge mittels einer Abstimmung der Mitglieder entscheiden.

4.- Einfügen der Veränderungen

Die Veränderungen die gebilligt werden, treten nach 15 Tagen in Kraft.

 
   
 
 

 

 

 
   
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